18. Bella-Treffen an der Steinbachtalsperre Euskirchen 2002

Wie auch schon im letzten Jahr, wurde der Termin für das Bella-Treffen wieder auf das lange Fronleichnam-Wochenende gelegt. Herbert Schulte lud zum Treffen an die Steinbachtalsperre bei Euskirchen. Ausrichtungsort war ein großer Zeltplatz der Jugendbildungsstätte des Erzbistums Köln. Dieses mal hatten wir nicht mit Platzproblemen zu kämpfen, da es kein öffentlicher Campingplatz war und die angekündigten Messdiener am Freitag oder Samstag auch nicht gekommen sind. Nur ein paar Pfadfinder reisten noch an.

Da Euskirchen für mich etwas weiter zu fahren war, habe ich die Tour auf zwei Tage verteilt und bin schon am Mittwoch bis an die Mosel gefahren. Am Donnerstag musste ich dann nur noch die letzten 150 km zurücklegen (ohne Verfahren wären es auch nur 100 km gewesen).

Das strahlend schöne Wetter kündigte sich schon auf der Anfahrt am Mittwoch an und hielt auch das ganze Treffen über.

Herbert und seine Familie hatten das Treffen bestens vorbereitet. Auf einer großen Landkarte war jeder gemeldete Fahrer mit einem Pin markiert, so dass man gut erkennen konnte, wo die Bella-Freunde überall herkamen. Auch die Entfernungen waren in einer Liste aufgeführt.

Am Donnerstag Nachmittag machten die bereits angereisten Bella-Fahrer noch eine kleine Ausfahrt nach Euskirchen. Dank Herberts Ankündigung bei der lokalen Presse wurden dann auch prompt am nächsten Tag Bilder von der Aufstellung auf dem Marktplatz und ein Bericht über das Treffen in der Zeitung gebracht. Es fanden sich viele Interessierte, die die Bellas auf dem Marktplatz bestaunten.

Am Freitag war nach einem gemütlichen Frühstück eine Ausfahrt ins Ahrtal geplant. Obwohl in den meisten Weinbaugebieten in dieser Region Weißwein angebaut wird, ist das Ahrtal bekannt für seinen guten Rotwein. Wir konnten uns von der Qualität der Weine bei einer Führung durch den Mayschosser Winzergenossenschafts-Keller überzeugen.

Anschließend ging es zum Mittagessen in den Nachbarort. Nach dem Mittagessen machten wir uns wieder auf den Rückweg. Da sich die Ausfahrt bedingt durch einige Pannen stark in die Länge zog, wurde der geplante Workshop nach der Rückkehr auf den Samstag verschoben. So konnte man bei dem von einigen Mitgliedern angebotenen kleinen Teilemarkt noch in einigen Ersatzteilkisten stöbern und der eine oder andere die Zeit bis zum gemütlichen Grillabend mit Reparaturarbeiten verbringen.

Es fehlte eigentlich nie an guten Ratschlägen. Auch tatkräftige Hilfe wurde angeboten. Aber ich denke, die umstehenden Zuschauer hier (einschließlich ich) sind hauptsächlich neidisch auf die frisch restaurierte und blitzblank geputzte Bella. Trotzdem musste die alte Zündspule raus. Nach Einbau einer neuen, lief sie wieder wie geschmiert.



 

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